Stadt Feuchtwangen

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Pressemeldungen Archiv 2023

Die lokale Energiewende hat begonnen

06.06.2023


Die Stadt Feuchtwangen will gemeinsam mit ihren Stadtwerken in den kommenden Jahren klimaneutral und unabhängig bei der Energieversorgung ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie ihrer ansässigen Industrie werden. „Diesem Ziel kommt Feuchtwangen im Moment einen gewaltigen Schritt näher“, gab erster Bürgermeister Patrick Ruh bekannt. Demnach errichtet die nahKRAFT GmbH, Tochtergesellschaft der Stadtwerke Feuchtwangen, aktuell ihre ersten Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlagen im Feuchtwanger Stadtgebiet. Bereits im Juli dieses Jahres sollen die beiden neuen PV-Anlagen an der früheren Deponie und an der Rehau nach gegenwärtiger Planung in Betrieb gehen.


„In Summe werden wir mit beiden Solarparks weitere rund acht Megawatt an eigenem, grünem Strom in Feuchtwangen produzieren und verbrauchen“, informierte Bürgermeister Patrick Ruh. „Damit erreichen wir schon in diesem Jahr eine für uns wirklich großartige Etappe auf unserem Weg der vollständigen Dekarbonisierung der Energieversorgung in Feuchtwangen.“ Wie Bürgermeister Ruh weiter betonte, liefern die Stadtwerke Feuchtwangen den neu gewonnenen grünen Strom der beiden Solarparks direkt an die Bürgerinnen und Bürger vor Ort sowie an das in der Kreuzgangstadt ansässige Unternehmen Rehau. „Als lokaler Versorger ist es uns besonders wichtig, die Vorteile der Eigenstromproduktion direkt der örtlichen Bevölkerung weiterzugeben“, schilderte der Technische Stadtwerkeleiter Lothar Beckler. Mit den beiden PV-Freiflächenanlagen bauen die Stadtwerke ihre Unabhängigkeit in Sachen Strombezug weiter aus und können ihren Kunden damit eine gewisse Versorgungssicherheit und Preisstabilität geben.


„Mit unserer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen unseren Stadtwerken und der Rehau senden wir gleichzeitig ein deutliches Zeichen, dass wir in Sachen energetische Umrüstung auch an der Seite unserer örtlichen Unternehmen stehen“, ergänzte Feuchtwangens Bürgermeister. Die Realisierung derartiger Freiflächenanlagen seien Ruh zufolge für den Wirtschaftsstandort Feuchtwangen und dessen künftiger Wettbewerbsfähigkeit bedeutend und zudem für einige örtliche Betriebe von großem Interesse.


Errichtet werden die ersten Freiflächenanlagen der nahKRAFT GmbH aktuell auf dem Areal der früheren Deponie am nördlichen Ortseingang Feuchtwangens sowie auf einer Fläche in direkter Nähe zum Industriegebiet. Dazu befinden sich die Stadtwerke derzeit in Planung und Bearbeitung weiterer PV-Freiflächenanlagen. „Außerdem installieren wir in diesem Jahr zusätzlich noch mehrere Dachanlagen mit einem Zubau von insgesamt etwa einem weiteren Megawatt nachhaltig erzeugten Strom“, so Beckler. „Somit befinden wir uns bereits intensiv in der lokalen Energiewende und arbeiten über die Stadtwerke und die nahKRAFT in mehreren Projekten aktiv an einer erfolgreichen Umsetzung.“ Der Technische Stadtwerkeleiter dankte dabei ausdrücklich allen Bürgerinnen und Bürgern, aber auch der örtlichen Politik für die Unterstützung und das Vertrauen in die Arbeit der Stadtwerke, ebenso wie für die Akzeptanz bei der Umsetzung aktueller und künftiger Großprojekte. 

Bereits im Juli soll auf dem Areal der früheren Deponie in Feuchtwangen eine PV-Freiflächenanlage errichtet sein und in Betrieb gehen. Anfang Mai erfolgte eine sogenannte Rammsondierung zur Analyse der Bodendichte. Mit dabei waren auch Alexander Strauß von den Stadtwerken Feuchtwangen und Bürgermeister Patrick Ruh (v.l.).
Bereits im Juli soll auf dem Areal der früheren Deponie in Feuchtwangen eine PV-Freiflächenanlage errichtet sein und in Betrieb gehen. Anfang Mai erfolgte eine sogenannte Rammsondierung zur Analyse der Bodendichte. Mit dabei waren auch Alexander Strauß von den Stadtwerken Feuchtwangen und Bürgermeister Patrick Ruh (v.l.).